Die Gattung der Amazonenpapageien

Amazonenpapageien, oder kurz Amazonen stellen die größte Gattung innerhalb der Eigentlichen Papageien (Psittacidae) dar. Über 30 Arten gibt es, wovon jedoch ein Großteil in ihrem natürlichen Lebensraum durch Waldrodungen, Trockenlegungen, Siedlungsbau oder illegalen Handel gefährdet ist und die Bestände weiter reduziert werden.

Die Heimat der Amazonen liegt in Mittel- und Südamerika und erstreckt sich über verschiedene Lebensräume. Die tropischen Regenwälder werden ebenso von Amazonenarten besiedelt wie beispielsweise auch Savannen, Bergwälder oder Sumpfgebiete.

Auch hierzulande sind Amazonen gern und häufig gehaltene Papageien. Aber wie alle Papageien sind sie anspruchsvoll und brauchen neben sozialen Kontakten, Freiflug, Bewegung auch viel Anregung und eine abgestimmte gute Ernährung. Zu wenig Bewegung und eine einseitige Ernährung führen schnell zu Fettleibigkeit und diese wirkt sich schlecht auf die Gesundheit eines Vogels auf.

Natürliche Ernährung der Amazonen

Amazonenpapageien zählen zu den sogenannten Nahrungsgeneralisten. Das heißt, sie nutzen ein breites, vielfältiges Nahrungsspektrum und sind im Gegensatz zu den Nahrungsspezialisten (z.B. Wellensittichen) nicht an eine bestimmte Futterart oder bestimmte Futterquellen gebunden. Dadurch erhalten sie eine große Anpassungsfähigkeit an ihren Lebensraum.

Innerhalb der Gattung gibt es trotzdem einzelne Amazonenarten, die spezialisierter sind als üblich und bestimmte Futterpräferenzen aufweisen.

Im Allgemeinen umfasst ihre natürliche Ernährung Samen (auch hartschalige werden durch den kräftigen Schnabel genutzt), Früchte, Blüten, Beeren, Knospen oder Nüsse. Es sollte aufgrund dieser Tatsache auch bei Papageien, die in Gefangenschaft gehalten werden auf ein umfangreiches Nahrungsangebot geachtet werden!

Fettarm ist gesund

Amazonenpapageien neigen schnell zu Verfettung. Daher ist es sehr wichtig, eine fettarme Futtermischung zu verwenden und wenig ölhaltige Samen (z.B. Sonnenblumen- oder Kürbiskerne) anzubieten. Bei der Gabe von Nüssen ist es empfehlenswert, diese nur gelegentlich und im geschälten Zustand zu verfüttern. Wichtig bei der täglichen Fütterung deiner Amazonen ist die Gabe von Gemüse, Obst und Kräutern. Denn diese bieten jede Menge Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Vor allem Gemüse und Kräuter sollten den Großteil der Futterration ausmachen um eine langfristige Verfettung vorzubeugen.

Abwechslung macht Spaß und ist gesund

Der Speiseplan von Amazonen kann täglich neu gestaltet werden. So wird es den Vögeln nicht langweilig und das Angebot bereichert die Ernährungsgewohnheiten. Auch für uns Halter ist das eine willkommene Tätigkeit und macht Spaß.

Es bietet sich an, viele verschiedene frische Obst- oder Gemüsearten darzureichen- der Vielfalt sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Verzichtet werden muss aber unbedingt auf Avocados. Selbstredend sollte die Frischkost möglichst nicht chemisch behandelt und nicht verfault sein. Nachtschattengewächse wie Tomaten bitte nicht in grünem Zustand oder mit grünen Teilen anbieten bzw. diese vorher entfernen.

Desweiteren nehmen die Papageien auch gern Wildpflanzen wie Löwenzahn, Vogelmiere, verschiedene Gräser oder Kräuter an. Beliebt sind ebenso frische belaubte Äste (sorgen dazu für Spaß und Bewegung) und Früchte wie Hagebutten oder Vogelbeeren. Jetzt ist die beste Zeit,  viele leckere Futtermittel in der Natur zu finden. Diese lassen sich gut für den Winter einfrieren.

Wer unter seinen Papageien Frischkostverweigerer hat, kann alle diese Möglichkeiten auch in getrocknetem Zustand anbieten.
Etwas austricksen lassen sich Gesundheitsmuffel meist mit leckeren Snacks, ohne Zucker oder Zusatzstoffe.

Guten Appetit

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