Der Kongo Graupapagei (psittacus erithacus eritacus) stammt aus Zentral- und Westafrika. Dort bewohnt er unter anderem die Elfenbeinküste bis West-Kenia und Nordwest-Tansania. Seine größten Verbreitungsgebiete sind die Republik Kongo, die demokratische Republik Kongo und Gabun.

Der Timneh Graupapageiiii (psittacus erithacus timneh), die kleinere Unterart der Kongo Graupapageien, bewohnt unter anderem den westlichen Teil der Elfenbeinküste.

Wie sieht er aus – der Graupapagei?

Der Kongo Graupapagei ist im Grundgefieder grau und hat einen leuchtend roten Schwanz. Die Augenumgebung ist unbefiedert und weiß, der Schnabel schwarz.

Der Timneh Graupapagei ist kleiner als der Kongo Graupapagei, hat ein dunkleres Gefieder und einen dunklen weinroten Schwanz. Sein Oberschnabel ist leicht rot bräunlich gefärbt.

Geschlechtsunterschiede gibt es nicht. Lediglich Jungtiere sind an ihrem unbenutzten glänzenden Schnabel und die schwarzen Knopfaugen, die sich später ins gelbliche verfärben, zu erkennen.

Ernährung der Graupapageien – der Grad zwischen Krankheit und Gesundheit

Die Ernährung von Graupapageien ist wie bei anderen Papageien wenig erforscht, daher müssen wir als Halter häufig improvisieren.

Abwechslung ist wichtig und schützt vor Mangelerscheinungen.

Achten Sie bei der Ernährung Ihrer Lieblinge auf ausgewogene Ernährung. Viel Gemüse, etwas weniger Obst, einige Leckerlis und gesundes Bio Körnerfutter helfen Ihnen dabei, Ihre grauen Schätze gesund zu erhalten.

Als Basisfuttermischungen sollten Sie die Körnerfuttermischungen aus der Papageien Bäckerei wählen. Sie wurden speziell für Wohnungsvögel hergestellt, und haben dabei auf den geringeren Fettbedarf geachtet. Das Papageien Bäckerei Futter dient als Basisfutter für die tägliche Ernährung. Durch den geringeren Fettgehalt haben Sie aber großen Spielraum bei der Fütterung. Extra Gaben wie Nüsse, Trockenfrüchte, und auch die Gabe des sehr gesunden roten Palmöles sind bei der Fütterung sogar sehr zu empfehlen.

Vögel mit Arteriosklerose oder einer Fettleber sollten dagegen lieber auf die Diätfutttermischungen zurückgreifen. Damit die Diät nicht eintönig wird empfehlen wir Ihnen zusätzlich den  Beerentraum. Über 20% Beerenanteil bringen viel Geschmack und gesunde Vitamine mit und erhöhen die Akzeptanz Ihres Vogels.

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Das tägliche Leckerli sollte natürlich auch nicht fehlen. Denn dieses macht das tägliche Einerlei besonders und freut jeden Vogel.

Aktives Füttern ist besonders in der Papageienhaltung ein besonderer Faktor der Gesunderhaltung. Langeweile und Frust führen zum Rupfen, Schreien oder Beißen.

Da Graupapageien wählerisch und neuem gegenüber meist sehr ängstlich sind macht eine Futterumstellung behutsam. Ärgert euch nicht, wenn sie das neue Futter zuanfang nicht anrühren, das ist normal und legt sich bald. Tipps für die Futterumstellung bekommt ihr auch in dem Artikel: Tipps zur Futterumstellung

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